LTCC-Filter und herkömmliche LC-Filter unterscheiden sich deutlich in Struktur und Implementierung. LTCC-Filter (Low Temperature Co-fired Ceramic) verwenden ein mehrschichtiges Keramik-Co-Firing-Verfahren, das induktive und kapazitive Strukturen in einer dreidimensionalen Architektur integriert. Es handelt sich um hochintegrierte und miniaturisierte Bauelemente. Im Gegensatz dazu bestehen herkömmliche LC-Filter typischerweise aus diskreten Induktivitäten und Kondensatoren, die auf einer Leiterplatte montiert sind und sich durch eine einfachere Struktur und eine relativ größere Größe auszeichnen
Hinsichtlich der Leistung bieten LTCC-Filter eine bessere Kontrolle parasitärer Parameter und eine höhere Konsistenz. Sie eignen sich für Hochfrequenz- und sogar Mikrowellenbereiche und zeichnen sich durch geringe Einfügungsdämpfung und hohe Störfestigkeit gegenüber elektromagnetischen Störungen aus. LC-Filter sind flexibel im Design und einfach abzustimmen; bei hohen Frequenzen reagieren sie jedoch stärker auf Streuparameter, und ihr Gütefaktor sowie ihre Stabilität sind relativ begrenzt.
Aus Anwendungssicht eignen sich LTCC-Filter besser für miniaturisierte, hochdichte HF-Module wie mobile Endgeräte und IoT-Geräte. Traditionelle LC-Filter hingegen werden aufgrund ihrer geringeren Kosten und hohen Wartungsfreundlichkeit häufiger in der Leistungsfilterung und in Schaltungen für mittlere bis niedrige Frequenzen eingesetzt.
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